Die Gardenroute von Südafrika


Was für Kalifornien der Highway Number One, für Südamerika die Pan Amerika oder in Norwegen die Atlantikstraße ist, muss in Südafrika einfach die Gardenroute sein.

Viele denken ja, dass die Route von Kapstadt bis nach Port Elizabeth geht, doch die eigentliche Gardenroute ist nur ca. 300 Kilometer lang. Die ursprüngliche Gardenroute beginnt in Mosselbay und endet hinter Plettenberg Bay. Insbesondere das Teilstück bei Knysna ist ein echtes Highlight.



Tsitsikamma National Park, Region Ostkap und Westcap

Der Tsitsikamma National Park ist ein Wunder der Natur. Wussten Sie, dass es hier den höchsten Bungee Jump der Welt gibt? Genau auf der Grenze von der Region Ostkap und Westkap, also dort wo die Bloukrans Bridge zu finden ist, springen jedes Jahr tausende von Menschen in die Tiefe. 216 Meter geht es abwärts, nur befestigt an einem Bungee Seil. Wer den Adrenalin-Kick sucht, der ist hier an der richtigen Adresse.

Von Kapstadt bis nach Struisbaai


Auch wenn dieses Teilstück nicht direkt zur Gardenroute gehört, lohnt sich ein Besuch am südlichsten Punkt von Südafrika. Von Kapstadt bis nach Struisbaai sind es ca 200 Kilometer. Man ist ca. 3 Stunden unterwegs. Wer möchte, kann dieses Teilstück natürlich noch variieren und Zwischenstopps einlegen. So kann man die alte Walfängersiedlung Hermanus besuchen. Interessant ist ein Besuch von Gaansbai.



Gaansbai – Mit dem weißen Hai auf Tuchfühlung

Dieser kleine Ort gilt als das Mekka des Sharkdivings. Hier kann man auf Tuchfühlung, mit einem großen weißen Hai, gehen. Man sollte Zeit einplanen. Die kürzesten Touren dauern ca. 5 Stunden und kosten zwischen 125,00 Euro bis 150,00 Euro.
Vorab auf alle Fälle nachfragen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, einen „großen Weißen“ zu sehen.

Gute Guides werden ihnen die Pro und Kontras mitteilen. Haie sind gern auf der Reise und so kann es vorkommen, dass sie zwar ein Sharktour gebucht haben, aber keinen weißen Hai sehen. Dafür gibt es andere Haiarten, die man erleben kann. Mit etwas Glück, kann man Wale, bei so einer Tour auf dem Meer beobachten.

Cap Agulhas – am südlichsten Punkt von Afrika

Ruhe und Abschalten kann man am Cap Agulhas. Hier ist es die überwiegende Zeit im Jahr ruhig. Trubel gibt es nur zum Jahreswechsel, wenn die Südafrikaner aus den Städten ans Meer fahren und dort ihren Urlaub verbringen.

Der südlichste Punkt von Afrika ist eher unspektakulär. Nur ein großer Stein, weißt auf die Wasserscheide Atlantik und Indik hin. Das man am südlichsten Punkt von Afrika steht, wird einem bewusst, wenn man es auf dem großen Stein liest. Landschaftlich ist das „Kap der guten Hoffnung“ sicherlich um einiges attraktiver.
Denoch bietet diese Ecke von Südafrika einige sehr schöne Flecken, die man erkunden kann. Der Strand von Arniston zum Beispiel. Läuft man Richtung Osten, kommt man irgendwann an einen Strandabschnitt, der von hohen Sanddünen geprägt ist.

So weit das Auge blicken kann, nichts weiter als Sand, Strand, Meer und ganz, ganz wenig Menschen, soweit man schauen kann. Ein weiterer Tipp ist ein Besuch, des Nationalparkreservat „De Hoop“.
Dieses grenzt ziemlich genau an den Strandabschnitt von Arniston und ist ebenfalls geprägt durch eine gigantische Landschaft aus Dünen, kleinen Klippen am Meer und einem Artenreichtum, den man auf diesen 350 Quadratkilometern garnicht vermuten mag. So gibt es hier ca. 1.500 Pflanzenarten, 89 Säugetierarten, 250 Vogelarten und einer Vielzahl von Reptilien und Amphibien. Also immer Schuhe anhaben, wenn man durch den Sand wandert. Tipp für Fotografen: Auf den Dünen weht meist ein kräftiger Wind, welcher den Sand fortträgt. Dieser Sand ist so fein, dass oftmals die Kamera nach so einem Besuch eine Reinigung vertragen kann. Also dran denken und die Kamera schonen.