Flora und Fauna – Südafrika erleben

Südafrika bietet einer Vielzahl von Lebewesen eine Heimat. Unter anderem den Big Five:
Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard
– auf einer Safari, kann man diese wilden Tiere beobachten und erleben. 

Wir möchten für den Südafrikaurlaub ein paar Tipps an die Hand geben, damit die individuelle Safari beginnen kann. Gestartet wird die Tour vom Ferienhaus Meeresrauschen in St. Francis Bay.
Bitte beachten: Bei allen Touren die örtlichen Sicherheitsvorschriften respektieren.

Insbesondere in den Nationalparks und Naturschutzreservaten sollte man sich über die Bestimmungen genau informieren und Ihnen folgen. Saftige Strafen können sonst die Folge sein. Das Fliegen mit Drohnen, ohne Erlaubnis, kann in Südafrika sehr teuer werden.



Besuch im Addo Elefantpark Südafrika

Nicht weit entfernt von St. Francis Bay befindet sich der Addo Elefanten Nationalpark. 500 Pflanzenarten aus 70 Familien, eine Gesamtgröße von ca. 1700 ha (Park soll auf 3600 ha anwachsen) und 600 Elefanten erwarten den Gast.

120.000 Besucher besuchen den Park jedes Jahr, Tendenz steigend.
Hier kann man an einem Tag soviel wilde Tiere sehen, dass die Speicherkarte des Fotoapparates gewechselt werden muss, weil die Speicherkapazität nicht ausreicht.

Highlight sind natürlich die bis zu 6000 Kilogramm schweren Elefanten. Ein Erlebnis besonderer Güte, diesen Riesen gegenüber stehen zu dürfen. Achtsamkeit ist angebracht, denn Elefanten haben ein Langzeitgedächtnis, dass legendär ist.

Also immer auf der Hut sein und den Dickhäutern Respekt zollen. Geführt wird eine Elefantenherde immer von der Elefantenleitkuh, der sogenannten Matriarchin. Die Tiere sind wild, also bitte Abstand halten. Selbiges gilt auch für die ca. 400 Kapbüffel, die im Elefant Park von Addo zu sehen sind. Der Kapbüffel gilt nach dem Flusspferd als zweitgefährlichstes Tier des Kontinent. Diese Tiere sind sehr schlau.

Seit dem Jahre 2003 leben im Park Löwen. Der König der Tiere, kann bis zu 250 Kilogramm schwer werden. Löwen sind die einzigen Katzen, die im Rudel leben und über eine ausgeprägte Sozialstruktur, im Zusammenleben, verfügen. Dazu sind sie sehr territorial veranlagt.



Monkeyland Garden Route, South Africa, Südafrika

Aus St. Francis Bay kommend in Richtung Knysna fahrend, lohnt sich ein Besuch im Monkeypark. Hier leben ca. 700 Affen. Geschulte Guides führen durch den Affenpark. Bei so einer Minisafari erfährt man woran man Primaten aus der alten und der neuen Welt erkennt? Kleiner Tipp: Schauen Sie sich den Schwanz des Primaten an.

Ist er nach unten gebogen, kommt der Affe aus der neuen Welt (Südamerika). Ist der Schwanz nach oben gebogen, kommt der Primat aus der alten Welt (Afrika, Asien) .

Affen sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Interessant an diesem Fakt ist, folgende Frage: Wie kommen denn hier die Männchen mit den Weibchen klar und umgekehrt? Die Antwort kann man am Balzverhalten ableiten. Eklatanter Unterschied zwischen Primaten aus der Alten und der Neuen Welt ist die Frage: Wer ist wem hinterher?

So sind weibliche Primaten aus der Neuen Welt dem Männchen auf den Fersen, während es bei den Affen, aus der alten Welt, genau anders herum ist. Dort „jagen“ oder besser gesagt „treiben“ die Männchen, die Weibchen vor sich her, in der Hoffnung, endlich ihre Gene weiter geben zu können.